Walter Kempowski am 25. August 1993

Culpa – Notizen zum „Echolot“, 2005

So ist denn jetzt die lange Zeit der Isolation vorüber – was für ein herrlicher Ausblick.

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Britta Pape schrieb am 11.01.2014
Schade, dass man sich in Bremen Gedanken über eine Willy-Brandt-Allee macht... vielleicht nicht unwichtig, dennoch... Miesnitzdörfer...
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Henry Bennink schrieb am 19.11.2013
Auf mich haben die Bücher Ihres Mannes grossen Eindruck gemacht.
Es ist unverständlich, dass WK in Holland fast unbekannt ist beim grossen Publikum. Ich hoffe, mal das Haus der Stiftung zu besuchen.
Gerade den Film 'Ein Kapitel für sich' gesehen und das Interview mit WK und Stephan Schwartz. Was haben auch die Bürger gelitten, wir müssen lernen, dass es auch in Deutschland viele Opfer des Regimes der Nazis und Stalins gab. Als Lehrer in Holland ist das für mich eine grosse Aufgabe. Grüsse Henry Bennink
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Bernd Pick schrieb am 14.09.2013
Liebe Frau Kempowski, liebes Team,
das wahnsinnig spannende "1. Album" habe ich gerade zum zweiten Mal gelesen, da sterben Otto Sanders und Erich Loest, die beide indirekt (Buchheim) bzw. direkt im Buch vorkommen. Merkwürdig.
Wann werden denn die anderen 7 Alben veröffentlicht?
Herzliche Grüße aus Brühl
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Dr. Judith Borgwart schrieb am 24.08.2013
Lieber Herr Kempowski, als ich vor Jahren Ihren Roman "Heile Welt" gelesen habe, war ich direkt traurig, als das Buch zu Ende war. Ich kam mir alleingelassen vor, so als hätte ich einen Freund, Matthias Jänicke, verloren. Und genauso ging es mir heute wieder, als ich die letzte CD von "Schöne Aussicht" aus dem CD-Spieler nahm. Wenn ich Sie höre oder ein Buch von Ihnen lese, dann wird mir Vergangenheit fühlbar – ein bisschen, als sei es auch meine Vergangenheit. Und so ist es ja auch: Es ist unsere Vergangenheit – auch dann, wenn wir, wie ich, als Nachgeborene sie nicht selbst erlebt haben. Wo auch immer Sie jetzt sind, lieber Herr Kempowski, Ihr Werk gehört zu den großen Bereicherungen in meinem Leben, ohne die es ein gutes Stück ärmer wäre. Ich grüße Sie ganz herzlich – wo auch immer Sie jetzt sind! Judith Borgwart
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Mirko Wanscheid schrieb am 10.06.2013
Hallo Frau Kempowski und Team!
Möchte mich auf diesem Weg noch einmal recht herzlich bedanken, daß Sie mir ein signiertes Buch von Hanns-Josef Ortheil hierher ins Feldlager von Kunduz/AFG geschickt haben. Zu gerne wäre ich bei der begeisternden Lesung dabei gewesen. Aber somit haben Sie mich gewisserweise in Kunduz dran teilnehmen lassen.
Ich verweile noch bis zum 10. August hier. Bei einer späteren Lesung bin ich dann zu gerne wieder einer Ihrer Gäste.
Ahoi aus dem hitzigen Kunduz,
Mirko
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Conny und Hans-Gottfried Brode aus Lage/Lippe schrieb am 30.05.2013
Hallo, liebe Frau Kempowski. Danke für den schönen, leider sehr kurzen Besuch an Fronleichnam 2013 (und das schöne Foto).
Danke, ja, wir fühlen uns jetzt zur Familie zugehörig. Jetzt werden alle Bücher neu gelesen.
Bis zum nächsten Besuch. Gruß Conny und H.G.
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Gabriele Scheidt, Rostock schrieb am 07.01.2013
Liebe Frau Kempowski, liebe Simone Neteler, auch ich bin eine gr0ße Verehrerin Walter Kempowskis. Habe aber auch Sie, liebe Frau Kempowski, 2003 bei einem spontanen Besuch mit Freundinnen kennenlernen dürfen. Sie und Ihr Mann waren gerade dabei, das Manuskript von "Letzte Grüße" Korrektur zu lesen. Wir durften dann reihum mitlesen und anschließend das wunderbare Haus besichtigen. Ein unvergessliches Erlebnis für mich. Gerade habe ich "Culpa" fast ohne Pause gelesen und ich bin beeindruckt von der Leistung Simone Netelers. Der spezielle feine Humor Walter Kempowskis ist für mich auch eine echte Kraftquelle. Liebe Grüße nach Nartum aus Rostock, herzlichst Gabriele Scheidt
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Karin Hopf, Greifswald schrieb am 17.11.2012
Guten Tag, Frau Kempowski,

ich möchte heute einfach mal "Danke" sagen, dafür, dass Sie am 8.9. diesen Jahres im Koeppenhaus in Greifswald, die Lesung aus dem Roman Ihres Mannes "Hundstage" gehalten haben. Ich lese gerade das Buch und bin begeistert. Frage mich allerdings, was Ihr Mann dazu sagen würde, dass ich es auf einem eBook-Reader namens Kindle von amazon.de lese! Ich glaube, dass es so besser in der Hand liegt als ein dicker Wälzer, wenn man gerne im Bett oder auf dem Sofa liest, würde ihn damit versöhnen. Ja, leider muss ich auf dieses technische Hilfsmittel zurückgreifen, da ich leider nie so ein tolles Haus besitzen werde mit der Möglichkeit, eine Bibliothek einzurichten. Jedenfalls bin ich froh, dass Sie mich mal wieder auf die Werke Ihres Mannes gebracht haben! Viele liebe Grüße aus Greifswald sendet Ihnen Karin Hopf
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Christiane Hey schrieb am 05.11.2012
Liebe Frau Kempowski,
beinahe hätte ich auch Sie kennengelernt – am 14. November vor 14 Jahren, also 1998, sind ein Freund von mir (er hatte an dem Tag Geburtstag, wurde 64) und ich auf meinen Wunsch nach Nartum gefahren, um zu schauen, ob man wirklich bei Kempowskis klingeln kann und hereingebeten wird. Nach dem Mittagessen im Nartumer Hof und meiner inzwischen etwas unsicheren Nachfrage beim Wirt(?) wurden wir quasi ermuntert, allerdings mit Hinweis auf die zwingend einzuhaltende Mittagsruhezeit – in der wir aber ohnehin nicht gestört hätten. Und tatsächlich – Ihr Mann, mein absoluter Lieblingsschriftsteller Walter Kempowski, öffnete, war, obwohl offensichtlich gerade vom Mittagsschlaf kommend, gar nicht ungehalten, im Gegenteil freute er sich über unseren Besuch, und ja, liebe Frau Kempowski, hier sagte er bedauernd, dass Sie leider nicht zu Hause seien. Schade, auch auf Sie hatte ich mich gefreut. Ihr Mann kochte Tee, führte uns durch Haus, Turm und Arbeitsbereich. Es folgten sehr anregende und für mich unvergessliche zwei Stunden, die mit der Signierung der von mir mitgebrachten Kempowski-Bücher (einer Auswahl, denn ich besaß alle bis zu jenem Zeitpunkt erschienenen) in großer Freundlichkeit endeten.
Jetzt freue ich mich auf Weihnachten, denn ich wünsche mir "Wenn das man gut geht" und habe ein paar Wochen wieder einmal beim Lesen das Kempowski-Gefühl. Und das war immer ein sehr angenehmes.

In der Hoffnung, dass es Ihnen gut gehen möge, grüßt Sie freundlich
Christiane Hey
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Angret Hemmieoltmanns schrieb am 16.10.2012
Gestern haben wir "Wenn das man gut geht" gekauft; mit zwiespältigen Gefühlen zwar wegen des kürzlichen Todestages, aber auch mit großer Vorfreude. Ich: "Ob ich doch lieber noch nicht anfange, es zu lesen?" Lothar: "Worauf willst Du warten?" "Auf nichts, aber wenn ich sofort damit anfange, bin ich Ende der Woche damit durch - und dann?" Seit Jahrzehnten sind die Bücher unsere Wegbegleiter. Immer und immer wieder werden sie hervorgeholt, ob "Echolot", die Chronik oder die Tagebücher. Ein typischer Dialog: "Wollen wir noch etwas unternehmen?" "Nee, laß man, hab noch ein Date mit Walter, Hildegard und Simone." Mehr Worte braucht es nicht. Alle guten Wünsche aus Oldenburg senden Angret und Lothar Hemmieoltmanns
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Juliane Seitz-Las schrieb am 19.08.2012
Liebe Frau Kempowski - ich lebe seit 26 Jahren in Westaustralien und habe alle Buecher Ihres Mannes,
die ich bis dahin gesammelt hatte, nach hier mitgenommen.
Die Buecher sind fuer mich eine Kostbarkeit, zusammen
mit den Werken von Heinrich Boell, Kurt Tucholsky,
Siegfried Lenz und Erich Kaestner.
Die Muttersprache gehoert zu den Grundnahrungsmitteln jeder Kultur.
Mit freundlichen Gruessen - Juliane Seitz-Las
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Michael Lehmann schrieb am 10.08.2012
An Walter… "Vergelt's Gott im späteren Leben! Einstweilen besten Dank!"
Moin, Moin
Michael
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Dirk Sennewald /Spanien schrieb am 26.07.2012
Liebe Familie Kempowski, liebe Mitarbeiter des Hauses und der Stiftung... Viele Gruesse aus Spanien, dem Land, wo ich schon seit vielen Jahren lebe... Heute habe ich fast mit Entsetzen festgestellt, wie schnell die Zeit vergeht, ich hoere gerade die 6. Sinfonie von Tschaikowski, ja ja, Jahre des Lebens, alles vergebens, wann werden wir uns einmal wiedersehen... Genau an dem Tag, als Walter Kempowski starb, habe ich die Frau meines Lebens kennengelernt, wir gingen lange den Strand entlang, haben geredet... Es ist nicht alles vergebens... Auch wenn ein wunderbarer Mensch und Schriftsteller nicht mehr da ist... Ich bin 1960 in Ostberlin geboren, Anfang der 80er Jahre beim Wehrdienst an der innerdeutschen Grenze gefluechtet, immer haben mich die Buecher und Filme und politischen Aussagen begleitet, durch mein ganzes Leben... Danke
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Dr. Jürgen Weber (Neuengörs), Prof. Dr. Bernd Vesper (Kiel), Joachim Lehmann (Tremsbüttel) schrieb am 19.07.2012
Liebe Frau Kempowski,

wenn drei völlig durchnässte und wenig seriös aussehende Radfahrer unangemeldet plötzlich vor dem Haus auftauchen, wäre es nicht zu verdenken, wenn die Hausherrin die Tür abschließt aus Angst, die drei Gestalten würden ihre Wohnung durchnässen. Wie anders haben Sie reagiert! Sie holten Handtücher zum Trockenreiben, kochten Tee und gaben uns die Gelegenheit, Haus, Bibliothek und allerlei Sammlungen kennenzulernen. Ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft wird uns ebenso in Erinnerung bleiben wie der tiefe Eindruck, den das Haus mit all seinen Zimmern und Ecken bei uns hinterlassen hat. Diese knapp zwei Stunden waren der Höhepunkt unserer literarischen Radtour. Wir sehen uns bestimmt bei einer der literarischen Seminare in Ihrem Haus wieder.
Vielen Dank.
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hitzi und renate schrieb am 18.07.2012
Wie schön du das alles machst! Wir sind immer wieder beeindruckt!
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Wilhelm J. Gerhards (1943) - Freier Journalist - Publizist (DJV) schrieb am 02.07.2012
Ich war, durch einen Zufall verursacht, in der Nähe und habe die Gelegenheit wahrgenommen, Haus Kreienhoop von außen nur kurz in Augenschein zu nehmen. Es war mir beim Anblick des Anwesens, als müsste jeden Augenblick der Hausherr vor das Haus treten, um seine Gäste zu begrüßen, wie ich es verschiedentlich früher zu den Literaturseminaren erlebt habe. Ich schloß die Augen und nahm den Geruch des frischen Tees wahr, den wir im Raum mit dem "Loriot-Sofa" am späteren Abend bei guten Gesprächen über Literatur und "Gott und die Welt" getrunken haben. Jetzt war es aber nur noch die Arena in meinem Kopf, die die Bilder wie Wünsche produzierte. Es war eine andere Zeit, aber es war derselbe Ort, dasselbe Haus, anders als in Daphne de Mauriers' "Rebecca" Haus Manderley. Hier weiß ich, dass ich eines nahen Tages einmal zurückkehren kann, um Walter Kempowski zu gedenken und hoffentlich, Sie, sehr verehrte gnädige Frau Kempowski, anzutreffen. W.J.G.
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Peter schrieb am 09.06.2012
Hallo zusammen,

aus meiner Sicht schöne und interessante Webseiten...
Bitte macht weiter so :)

Gruß
Peter
KRIBUS.de
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Arend Bezoen aus Wassenaar (Niederlande) schrieb am 29.05.2012
Riesig freute ich mich vor 10 Jahren, als Walter Kempowski mir persönlich antwortete auf eine E-Mail, in der ich gemeldet hatte, wie sein Tadellöser das Idiom meiner pur holländischen Familie mit Dutzenden von Redewendungen durchspickt hatte. Er erwiderte überrascht, er habe keine Ahnung gehabt, auch jenseits des deutschen Sprachgebiets gelesen zu werden, und wolle dann abends feierlich seinen orangefarbenen Pyjama anziehen. Ob ich das eine angebrachte Idee fände....
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Horst Schön schrieb am 09.05.2012
Sehr geehrte gnädige Frau, mein Besuch im Hause Kreienhoop anläßlich des Literaturnachmittages im Mai hat alle meine Erwartungen übererfüllt. Ihre Herzlichkeit zeigte mir, daß ich dort wirklich willkommen war und ich bedanke mich nochmals für die vielen Einblicke und Informationen, die Sie mir gaben. Ich komme wieder! Bis dahin sende ich Ihnen viele Grüße und wünsche Ihnen Gesundheit und weiterhin den Elan, den Sie ausstrahlten.
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Wilhelm J. Gerhards (1943) - Freier Journalist - Publizist (DJV) schrieb am 04.04.2012
Liebe Frau Kempowski, ich kann aus eigener Erfahrung und Anschauung, und aus vielen guten Gesprächen mit Ihnen und Ihrem Mann in Ihrem "Krähennest" mit Jean Paul sagen: "Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können." Viele Male habe ich in den 80-er Jahren bis zum Schluß an den Literaturseminaren im Haus Kreienhoop teilgenommen. Es war ein Erlebnis der ganz besonderen Art - ich durfte auch aus meinem Schreiben lesen - die mein eigenes Schreiben entscheidend geprägt hat. Auch dass Ihr Mann mir verschiedentlich die Leitung von Arbeitsgruppen in Prosa und Lyrik übertrug, macht mich stolz und dankbar. Gerade in den letzten Tagen fand ich noch eine Hauskarte von Walter Kempowski, in der er sich bei mir für ein Tagebuch eines Soldaten aus dem 1. Weltkrieg bedankt, dass ich ihm anläßlich seines 75. Geburtstages mit einem langen Brief geschickt habe. Jetzt ist alles Erinnerung, wie schon gesagt, und Glaube. Mein ganz persönlicher Dank gilt auch Ihnen, liebe gnädige Frau, verbunden mit den besten Grüßen und Wünschen für Ihr Leben. W.J.G.
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Dr. Hubert Fischer schrieb am 27.03.2012
Liebe Frau Kempowski,
Ihre Gastfreundschaft gestern nachmittag war eine so große Freude für meine Frau und mich! Das Haus so freimütig zu begehen, das eine so wunderbare große Komposition aus privat und öffentlich ist, daß man sich gar nicht wie ein Eindringling vorzukommen braucht, sondern tatsächlich als Kempowski-Freund willkommen war... Ich bin noch ganz beseelt davon. Auch daß Sie mich noch einmal angerufen haben und eine Anfrage für mich gestartet haben - vielen Dank! Nartum ist für mich nun nicht mehr weit, so kommt es mir vor - und das macht mich glücklich.
Ich danke Ihnen! Hoffentlich bis demnächst, Ihr
Dr. H. Fischer aus Meschede mit einem sehr herzlichen Gruß auch von meiner Frau
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Jutta Schröder, Kiel schrieb am 07.03.2012
Verehrter Herr Kempowski! Ich bin 72 Jahre alt. Seit vielen Jahren bin ich eine begeisterte Leserin Ihrer Bücher, und im Moment lese ich gerade "Letzte Grüße". - Ich habe Ihnen wunderbare Lesestunden zu verdanken.
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Claudia Schmidthuis, Gütersloh schrieb am 06.03.2012
Ich denke immer wieder gerne zurück an eine Lesung im September 2000 in Wiedenbrück, bei der ich Walter Kempowski persönlich kennenlernen durfte und greife dann mit Stolz zur signierten Erstausgabe von "Heile Welt" - mein persönlich wertvollstes Buch.
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Bettina Vent-Hasse, Monschau schrieb am 05.03.2012
Lieber Herr Kempowski, Ihre Bücher begleiten mich schon seit mehr als zwanzig Jahren. Sie haben mir Halt gegeben in schweren Stunden. Wie gerne hätte ich Sie kennengelernt.
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Frank Böhne, Hannover schrieb am 01.02.2012
Fast alle Werke Kempowskis habe ich im Lauf der letzten 20 Jahre mit Begeisterung gelesen.
Das "Echolot" ist für mich das Herausragendste. Es ersetzt ganze Bibliotheken zum Thema und es ist nach meinem Kenntnisstand das erste und einzige "kollektive" Tagebuch überhaupt. Es hätte so etwas wie einen Nobelpreis verdient.
Schade, dass W. K. nicht noch die Vorgeschichte des Krieges auf ähnliche Weise beleuchten konnte.
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Nati Beese schrieb am 18.12.2011
Vor vielen Jahren W. K. gelesen. Jetzt, nach so vielen Jahren wiederentdeckt. Ich lebe seit 1957 in Canada, und war immer sehr interessiert, was in der Zeit meiner Jugnd so geschah. W. K. hat es so berichtet, wie ich es in vielen Details wiedererkannt habe. Eine schoene, aber auch melancholische Erinnerung. "Tadelloeser & Wolff", mit so viel Lustigkeit, bekannten Sinnspruechen und Witz der so typischen, damaligen Zeit hat mein Herz zum Springen (wenn man das so nennen kann) gebracht. Werde versuchen, alle Buecher noch mal zu lesen oder zu erwerben, wenn ich wieder nach Deutschland komme.
Wenn Du mich hoeren kannst, Walter, ich danke Dir fuer die Wurzeln, die nie verfaulen. Die Ehrlichkeit Deiner Buecher. So wie ich es sehe.
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Jochen Meyer schrieb am 26.11.2011
Lesen Sie im Internet, Herr Kempowski, dort wo Sie jetzt sind? Hut ab vor Ihrem Werk und Ihrer Wirkung!
Ich bemühe mich, die Faszination davon zu vermitteln. Ich wünsche zu verhindern, dass die Spuren von Menschen und Geschichte in Containern und Heizkraftwerken verschwinden.
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Manfred Crohn-Berlin schrieb am 25.11.2011
1960 wurde ich in Rostock geboren und lebte dort 28 Jahre, viel von dem Erzählten ist mir aus den Berichten meiner Eltern und Großeltern vertraut. Walter K. beschreibt, wie nach dem Krieg die Frauen vor dem Stadtgefängnis in der Schwaanschen Straße nach ihren, von den Russen inhaftierten, Männern riefen. Meine Großmutter (Jahrgang 1905) war eine von ihnen. Für mich sind gerade Kempowskis Bücher über seine Rostocker Familie eine nachvollziehbare Reise in eine noch gar nicht so ferne Vergangenheit. Vor 10 Jahren las ich die 5 Bände zum ersten Mal, gerade legte ich "Herzlich willkommen" wieder aus der Hand; die Bücher haben mich erneut fasziniert und in ihren Bann gezogen. Dafür und auch für diese Webseite sage ich >danke
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Uwe Bernhard Diehl, Jahrgang 1963 schrieb am 14.11.2011
Ich wuchs mit dem geteilten Land auf.
Meine Verwandtschaft im Osten war im Block.
Ich sammelte die Briefmarken und alles war grau.
Ich sah Tadellöser & Wolff und wusste, es war ungerecht.
Jetzt bin ich selbst einer von den Älteren und kann es nicht erklären.
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Ulrich Monegel schrieb am 05.11.2011
Eine wirklich gelungene, tolle neue Netz-Seite! Eine Freude und Bereicherung für jeden begeisterten Kempowski-Leser und -Enthusiasten. Ein Besuch im Haus Kreienhoop steht für 2012 fest auf dem Plan, freue mich sehr darauf und bin sicher, dass mich liebe Freunde dabei begleiten werden. Bis dahin beste Grüße!
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Thomas Ahrens, Wildeshausen schrieb am 02.11.2011
Ich habe mich in diesem Jahr durch das "Echolot" gearbeitet. Besonders berührend fand ich die vielen Briefe junger Männer an ihre Frauen und Familien, die in ihren jungen Jahren in Russland gefallen sind. Walter Kempowski hat ihnen ein Denkmal gesetzt. Dafür ist ihm sehr zu danken!
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R. Utsch, Achim schrieb am 29.10.2011
Nachdem ich seit frühester Jugend begeisterte Leserin aller seiner Werke war und bin, möchte ich an dieser Stelle von Herzen danken für seine Kinderfibel. Meine Tochter hat mit diesem Buch vor vier Jahren das Lesen gelernt. Das Material der Schule hat sie nicht angesprochen. W. Kempowskis einfache Fibel jedoch hat sie inspiriert. So wie bei mir seine Werke einen Stammplatz im Herzen und im Bücherschrank haben und eine jahrelange Begleitung sind, so ist meine Tochter immer noch angetan von seiner Fibel. Solche Schulbücher braucht man, dann klappt es auch mit Pisa. Ganz herzliche Grüße!
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Helga Kästner Bad Belzig schrieb am 08.10.2011
Angenehm warm war es im Töpfercafé Schmerwitz (Land Brandenburg), erstmals war geheizt. Janos Frecot und Gabriele Kostas stellten Kempowskis Werk "Hundstage" vor, in dem das Wohnhaus des Schriftstellers (1929–2007) in verschiedenen Kapiteln eine wesentliche Rolle spielt. Während der Lesung liefen die wunderbaren Fotografien aus Gabriele Kostas Buch "Das Haus der Kempowskis", das eben erst erschienen ist. Ein eindrucksvolles Erlebnis für alle Zuhörer.
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Dr. med. Stefan H. Lux schrieb am 04.09.2011
Eine würdevolle Erinnerung an einen großen deutschen Schriftsteller!
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Ulli Schwenke schrieb am 23.08.2011
Die ersten Bücher habe ich alle mit großer Ergriffenheit und Freude gelesen. Ein ähnlicher Familien- und Zeitablauf (Schicksal?) verbindet mich mit dem großartigen W. Kempowski. Ich bin sehr dankbar, einen so begnadeten Schriftsteller mit seinen Büchern kennengelernt zu haben. Kann ich das Buch "Im Block" bei Ihnen erstehen?
Danke und eine gute Zukunft wünscht Ihnen, verehrte Frau Kempowski, Ulli S.
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Margret und Hans-Dieter Pfeiffer schrieb am 09.08.2011
Der Artikel "Kommen Sie ruhig näher" in der HAZ v. 9. August 2011 hat uns auf diese tolle Möglichkeit "gestoßen", WK posthum näher kennenzulernen, wir wollen recht bald kommen. Versprochen!
MP und HDP aus Berenbostel
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Ursula Logemann, Kiel schrieb am 09.08.2011
Am vergangenen Sonntag hatte ich das Vergnügen, Haus Kreienhoop besuchen und besichtigen zu dürfen. Dabei hatte ich das Glück, von einer Freundin des Hauses begleitet zu werden. Eine schöne Stunde für mich, herzlichen Dank dafür! Ich möchte an dieser Stelle einmal Frau Kempowski erwähnen, die mich so freundlich und aufgeschlossen begrüßt hat. Hut ab, dass Sie über Jahre so viel "Trubel" in ihrem Haus mitgelebt hat.
Ich freue mich schon auf meine nächsten Kempowski-Bücher.
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Irmgard Kuhne-Kneis, Aachen schrieb am 05.08.2011
Wie vielfältig und informativ.
Wie das Herz erfreuend und die Wärme des Hauses widerspiegelnd.
Wie optisch schön.
Danke!
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Jürgen Hartrich schrieb am 01.08.2011
Ich bin seit vielen Jahren Kempowski-Fan und besitze fast alle seine Bücher. Ich habe alle mehrfach gelesen und finde in ihnen jedesmal wieder etwas Neues. Ich hoffe seiner Frau geht es gut.
Mit freundlichem Gruß
Jürgen Hartrich
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Olaf Bitter (Jahrgang 1965) aus Essen schrieb am 09.06.2011
Mein Großvater (sechs Jahre lang Soldat im Zweiten Weltkrieg) konnte es einfach nicht fassen, daß mir der Dienst in der Bundeswehr erspart blieb (ich bin glücklicherweise untauglich, und zwar sowohl physisch als auch hinsichtlich meiner Einstellung). Seine ständig wiederholte Frage an mich lautete: "Junge, warum warst Du eigentlich nicht in der Wehrmacht?" Hätte es damals schon das "Echolot" gegeben, hätte ich geantwortet:"Weil ich Walter Kempowski gelesen habe!"
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Peter Herrmann schrieb am 18.05.2011
Ich danke allen, die an diesem riesigen Werk Walter Kempowskis mitgearbeitet haben. Vor allem Ihm (posthum), sowie auch seiner Frau und besonders Simone Neteler. Ich habe mir jetzt alle Werke von ihm zusammengekauft (teils auch antiquarisch) und fast alle gelesen. Nur das Echolot geht nicht so hintereinander, da muß man wirklich mal ne Pause machen. Sonst wird man depressiv. Aber für das Geschichtsverständnis über den 2. Weltkrieg, was ich von meiner Oma eingeimpft bekam, bin ich jetzt geheilt und sehe alles mit anderen Augen. Danke Walter, Simone und Hildegard.
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Marianne Behnke schrieb am 05.05.2011
Gestern besuchte ich mit dem Literaturkreis Elmshorn das Haus Kreienhoop mit einer Leseveranstaltung von Frau Kempowski. Ich war überwältigt von seinen Sammlungen (Büchern). Was hat Herr Kempowski nicht alles gesammelt und geleistet! Seit der Fernsehausstrahlung seiner Familienchronik bin ich Fan von ihm und besitze fast alle seiner Bücher und lese sie immer wieder und wieder. Schade, dass er so früh gehen musste.
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Rainer Mauelshagen schrieb am 01.05.2011
Was für ein Werk! Was für eine übermenschliche Lebenskraft! Was für ein Vorbild!
Neben seiner herausragenden künstlerischen Eigenschaft als Literat war Walter Kempowski auch Pädagoge im besten Sinne des Wortes, wenn man die „Schule des Lebens“ als ein ständiges Lernen mit heranzieht, weil er in seiner literarischen Sichtweise von den Zusammenhängen geschichtlicher Ereignisse und darüber hinaus, und das hängt unmittelbar damit zusammen, nämlich bei den charakterlichen Fehlbarkeiten des menschlichen Individuums, den Fokus „schulmeisterlich“ auf das Essentielle richtet, ohne dabei mit dem „Rohrstock“ eintrichtern zu wollen, sondern allenfalls mit erhobenem Zeigefinger, unmissverständlich auf die Folgen des Denkens und der daraus unweigerlich entstehenden Handlung hinweist. Sein „Unterricht“ hatte ein Ziel, nämlich den Leser diesbezüglich mündig und selbstbestimmt zum Nachdenken anzuregen. Und dafür danke ich ihm posthum und ich bin glücklich und stolz darüber, diesem außergewöhnlichen Menschen persönlich begegnet zu sein. Walter Kempowski war ein Menschenfreund, weil er zunächst selbstkritisch war. Denn der erste Weg zur Selbsterkenntnis ist die Einsicht und nur wer einsichtig ist, ist fähig, sich und andere zu verstehen und darüber hinaus, aus sich heraus, dem vermeintlich unbedeutenden Kleinen, das große Ganze zu erkennen.
Mit den letzten zwei Zeilen aus Ricarda Huchs Gedicht – Frieden –, „ich ziehe am Stabe hinaus, mein Vaterland zu suchen“, wünsche ich meinem großen Vorbild Walter Kempowski in stillem Andenken, dass Er, nach einem Leben voller innerer Rastlosigkeit, endlich Sein „Vaterland“ gefunden hat, wonach sich, meiner Meinung nach, sein Herz zeitlebens gesehnt hat!
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Manfred Kopfmann schrieb am 11.04.2011
Die Bücher von Walter Kempowski sind für mich eine ergiebige Quelle. Immer wieder greife ich nach den einzelnen Bänden. Leider habe ich diesen wunderbaren Schriftsteller zu spät entdeckt. Vom Echolot hatte ich mir nach Erscheinen die ersten 4 Bände gekauft und zumindestens teilweise begeistert gelesen. Per Zufall entdeckte ich in einem Antiquariat eine schäbige Taschenbuchausgabe vom Tadellöser. Und da war es um mich geschehen. Viele Titel besitze ich daher nur als Taschenbuch oder als Clubausgabe. Da wäre Herr Kempowski nicht begeistert gewesen. Daher mein Wunsch und meine Frage: Ist eine Gesamtausgabe der Werke angedacht oder geplant? Möglichst in wertiger Ausstattung. Vielen Dank
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Klaus Tönne, Berlin schrieb am 07.03.2011
Eine sehr schöne Website, viel Erfolg für die Stiftung, möge sie das Erbe des großen Dichters möglichst vielen Menschen nahe bringen.
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Kirsten Bühler (geb. Wiencke) schrieb am 07.03.2011
Schön, dass ich jetzt auch aus der Ferne online mitfolgen kann! Gut gelungen, Simone! Alles Gute dem Wirken & Leben der Stiftung Haus Kreienhoop – ein guter Ort zm Sein!
Liebe Grüße aus Kopenhagen von der "Stepdaughter"
Kirsten
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Matthias Stäblein, Bückeburg schrieb am 07.03.2011
Gestern, am 06.03.2011, war ich das erste Mal im "Haus Kreienhoop" und habe mir die Räumlichkeiten angesehen. Ich bedauere sehr, mich nicht zu Lebzeiten des Hausherrn dorthin begeben zu haben . . .
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Claudia Trull schrieb am 07.03.2011
Eine wirklich schöne, neue Seite!
Weiter so!
Liebe Grüße aus Winkeldorf in die alte Nachbarschaft!
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Elke und Ulrich Eggert schrieb am 06.03.2011
Am ersten Literaturnachmittag 2011 am 2.März haben wir von der neuen Internetseite durch Frau Kempowski erfahren. Der Umfang und die Vielseitigkeit der Homepage sind beeindruckend. So konnten wir zu Hause die Eindrücke des Besuchs in Kreienhoop nochmals vertiefen. Tolle Sache, viele Grüße nach Nartum.
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Thomas Horsmann schrieb am 04.03.2011
Sehr liebevoll gemacht! Wunderbar komponierte Seite. Gratuliere Simone!
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Johannes Kleihauer, Mitglied des Kempowski-Archiv Rostock e.V. schrieb am 03.03.2011
Eine wunderbare Netzseite, die Spaß macht: klar, ausführlich, unterhaltsam.
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Frank Künneke schrieb am 02.03.2011
Glückwunsch an Simone Neteler für diese tolle, neue Website. Sie wird Walter Kempowski nun endlich gerecht. Es macht Spaß, hier zu schauen!
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Dirk Bleibohm schrieb am 01.03.2011
Schön, dass es jetzt hier eine so schöne Website gibt.
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