Walter Kempowski am 1. September 1990
Hamit – Tagebuch 1990, 2006

Jedesmal, wenn das Haus von Besuchern bevölkert wird, denke ich, es muß doch möglich sein, in diese Menschenseelen einzudringen, ihnen näherzukommen, Kontakt herzustellen?

Forum für Kunst, Literatur, Musik und Geschichte

 

Das Programmangebot der Kempowski Stiftung Haus Kreienhoop ist vielfältig. Es orientiert sich an Konzepten von Walter Kempowski und führt eine Tradition fort, die über viele Jahre gewachsen ist. Neben literaturwissenschaftlichen und politikgeschichtlichen Seminaren, die auch interdisziplinär ausgerichtet sind, finden regelmäßig Autorenlesungen, Literaturnachmittage und Musikabende statt.
Die Besucher können das Werk Walter Kempowskis kennenlernen, Schriftsteller live erleben, klassische Musik auf hohem Niveau genießen oder sich mit historischen, gesellschaftspolitischen und literaturwissenschaftlichen Fragen auseinandersetzen.
Die Veranstaltungen finden im verspiegelten Kreienhoop-Saal statt, der mit seinem freien Blick in die Landschaft eine unvergleichliche Atmosphäre garantiert.
Eine Kartenreservierung ist möglich.

03.05.2017

Literaturnachmittag

14.30 Uhr

Einen Nachmittag lang tauchen Sie ein in die Welt des verstorbenen Schriftstellers Walter Kempowski. Mit Kaffee und Kuchen gestärkt machen Sie sich auf, das Haus Kreienhoop zu erkunden. Nach einer Lesung mit Hildegard Kempowski bleibt Zeit, den öffentlichen Teil des Hauses zu besichtigen.

 

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07.06.2017

Literaturnachmittag

14.30 Uhr

Der Nachmittag beginnt im Nartumer Hof mit einem Vortrag über Leben und Werk Walter Kempowskis. Im Anschluss an die Lesung bleibt viel Zeit für eine Besichtigung von Haus Kreienhoop.

 

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08.06.2017

Autorenlesung

20.00 Uhr

Eva Sichelschmidt:
„Die Ruhe weg“

Warum kann man im Leben nicht alles haben? Man hat doch nur eins!
Marlies zog mitten nach Berlin, als das Leben hier versprach, wild und aufregend zu sein. „No regrets“ war schon damals ihr Lebensmotto, und die Jahre gingen ins Land. Nun ist Marlies 49 und fragt sich, wann eigentlich diese entsetzliche Verspießerung ihrer ganzen Umgebung begann. Auch ihr Mann, einst sexy Gitarrist in einer Rockband, ist zu einem antriebslosen Kerl mutiert. Doch der erotische Sidekick, den Marlies sich gönnt, endet mit einer wüsten Bauchlandung. Ein Jobangebot macht es möglich, dass Marlies alles hinter sich lassen und nach Italien verschwinden kann. Aber nicht jedem Neuanfang wohnt ein Zauber inne.
Eva Sichelschmidts Roman ist eine tragikomische Aufbruchsgeschichte über eine Frau, die es noch einmal wissen will: pointiert, stilsicher, amüsant.

Eva Sichelschmidt, geboren 1970, wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach der Gesellenprüfung zur Damenschneiderin zog sie 1989 nach Berlin, danach machte sie sich mit einem Maßatelier für Braut- und Abendmoden selbstständig. Es folgten Aufträge als Kostümbildnerin bei Film und Oper. Seit 1997 ist sie Inhaberin des Geschäfts „Whisky & Cigars“, seit Beginn 2015 auch Repräsentantin des Berliner Auktionshauses Grisebach für Italien. Mit ihrem Ehemann Durs Grünbein und ihren drei Töchtern lebt sie in Rom und Berlin. „Die Ruhe weg“ ist ihr erster Roman.

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25.06.2017

Musikabend

17.00 Uhr

Sommerkonzert mit dem
Trio Glorioso

Mathilde Helm (Blockflöte), Sornitza Patchinova (Violine) und Yuko Mine (Klavier)

Das Trio Glorioso verbindet eine jahrelange gemeinsame Konzerttätigkeit. Die Künstlerinnen überzeugen durch ihre musikalische Brillanz, ihr Einfühlungsvermögen und die dynamische Energie, mit der sie ihr Publikum auf eine Reise in verschiedene Klangdimensionen entführen. Das Erfahren der Musik als Ausdruck des Gefühls und als Raum für Freiheit und Kreativität steht für das Trio Glorioso im Vordergrund.

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02.08.2017

Literaturnachmittag

14.30 Uhr

Der Nachmittag beginnt im Nartumer Hof mit einem Vortrag über Leben und Werk Walter Kempowskis. Im Anschluss an die Lesung bleibt viel Zeit für eine Besichtigung von Haus Kreienhoop.

 

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03.09.2017

Musikabend

17.00 Uhr

Herbstkonzert mit
Janka Simowitsch

Die Pianistin Janka Simowitsch verwöhnt das Publikum mit der gesamten Palette ihrer technischen Finesse, mit der sie eine ungeahnte Fülle an Emotionen hörbar machen kann. Ob tiefste Trauer oder augenzwinkernder Humor: Janka Simowitsch wirkt authentisch, ihre emotionale Tiefe spiegelt sich in Mimik und Körperhaltung und überträgt sich auf den Flügel und die Zuhörerinnen und Zuhörer.

Die Pianistin Janka Simowitsch, geboren 1987 in Rostock, begann ihre musikalische Ausbildung an der örtlichen Musikschule, mit dessen Jugendsinfonieorchester sie als Zehnjährige ihr erstes Klavierkonzert gab. Im Alter von zwölf Jahren wurde sie Jungstudentin, ab 2005 Studentin bei den Professoren Kirschnereit, Will und Zack an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Nach Abschluss ihres Studiums im Februar 2010 begann Janka Simowitsch ein Aufbaustudium bei Professor Konstantin Scherbakov an der Zürcher Hochschule der Künste. Darüber hinaus gaben ihr viele international bekannte Pianistinnen und Pianisten – u.a. Lazar Berman, Ewa Kupiec, Pavel Gililov und Elisabeth Leonskaja – bei Meisterkursen wertvolle Anregungen.

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06.09.2017

Literaturnachmittag

14.30 Uhr

Der Nachmittag beginnt im Nartumer Hof mit einem Vortrag über Leben und Werk Walter Kempowskis. Im Anschluss an die Lesung bleibt viel Zeit für eine Besichtigung von Haus Kreienhoop.

 

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13.10.2017

Autorenlesung

20.00 Uhr

Georg Klein, 1953 in Augsburg geboren, veröffentlichte u.a. die Romane „Libidissi“, „Barbar Rosa“ und „Sünde Güte Blitz“ sowie die Erzählungsbände „Anrufung des Blinden Fisches“ und „Von den Deutschen“. Für seine Prosa wurden ihm der Brüder-Grimm-Preis und der Bachmann-Preis verliehen; für den 2010 erschienenen „Roman unserer Kindheit“ erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse.

Eine Veranstaltung innerhalb der wissenschaftlichen Tagung in Nartum.

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01.11.2017

Literaturnachmittag

14.30 Uhr

Der Nachmittag beginnt im Nartumer Hof mit einem Vortrag über Leben und Werk Walter Kempowskis. Im Anschluss an die Lesung bleibt viel Zeit für eine Besichtigung von Haus Kreienhoop.

 

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03.12.2017

Musikabend

17.00 Uhr

Bachabend

Traditionell erklingen im Dezember Stücke von Johann Sebastian Bach im Saal der Kempowski Stiftung Haus Kreienhoop.

Insbesondere von Berufsmusikern wird Johann Sebastian Bach oft als der größte Komponist der Musikgeschichte angesehen. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen. Bachs Musik gilt heute gleichzeitig als Gipfelpunkt der lutherischen Kirchenmusik und als „musikalischer Ausdruck der Reformation“.

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