Walter Kempowski am 1. September 1990
Hamit – Tagebuch 1990, 2006

Jedesmal, wenn das Haus von Besuchern bevölkert wird, denke ich, es muß doch möglich sein, in diese Menschenseelen einzudringen, ihnen näherzukommen, Kontakt herzustellen?

Forum für Kunst, Literatur, Musik und Geschichte

 

Das Programmangebot der Kempowski Stiftung Haus Kreienhoop ist vielfältig. Es orientiert sich an Konzepten von Walter Kempowski und führt eine Tradition fort, die über viele Jahre gewachsen ist. Neben literaturwissenschaftlichen und politikgeschichtlichen Seminaren, die auch interdisziplinär ausgerichtet sind, finden regelmäßig Autorenlesungen, Literaturnachmittage und Musikabende statt.
Die Besucher können das Werk Walter Kempowskis kennenlernen, Schriftsteller live erleben, klassische Musik auf hohem Niveau genießen oder sich mit historischen, gesellschaftspolitischen und literaturwissenschaftlichen Fragen auseinandersetzen.
Die Veranstaltungen finden im verspiegelten Kreienhoop-Saal statt, der mit seinem freien Blick in die Landschaft eine unvergleichliche Atmosphäre garantiert.
Eine Kartenreservierung ist möglich.

03.06.2015

Literaturnachmittag

14.30 Uhr

Der Nachmittag beginnt im Nartumer Hof mit einem Vortrag über Leben und Werk Walter Kempowskis. Im Anschluss an die Lesung bleibt viel Zeit für eine Besichtigung von Haus Kreienhoop.

 

Weitere Informationen über den detaillierten Ablauf des Literaturnachmittags und Anmeldung >

07.06.2015

Musikabend

17.00 Uhr

Klavierabend mit Janka Simowitsch

 

Herausragende internationale Meister der klassischen Musik und junge Preisträger prägen im Jahr 2015 das Programm der Kempowski Stiftung Haus Kreienhoop.
Die private und persönliche Atmosphäre, die angenehme Nähe zwischen Künstlern und Publikum, der überschaubare Kreis der Zuhörer, das Gespräch danach – all das schafft ein besonderes Erlebnis und einen unvergleichlich intensiven Konzertgenuss.

Janka Simowitsch, 1987 in Rostock geboren, studierte bei den Professoren Matthias Kirschnereit, Karl-Heinz Will und Bernd Zack an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Nach ausgezeichnetem Diplomabschluss im Jahr 2010 folgte ein Aufbaustudium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Konstantin Scherbakov. Die junge Pianistin begeistert ihr Publikum mit einer mitreißenden Spielfreude. Konzertreisen führten sie durch Deutschland, Italien, Polen, Russland, Japan, durch die Schweiz und die USA. Janka Simowitsch war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, des PE-Förderkreises, der Mozart Gesellschaft Dortmund, der Dumcke-Stiftung und ist seit 2004 Stipendiatin der Horst Rahe Stiftung. Nach der Teilnahme beim Deutschen Musikwettbewerb 2008 in Bonn erfolgte die Aufnahme in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“. Sie ist Preisträgerin der Internationalen Klavierwettbewerbe „Palma D’Oro“ und Ettlingen. Seit dem Sommersemester 2012 hat Janka Simowitsch einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

 

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01.07.2015

Literaturnachmittag

14.30 Uhr

Der Nachmittag beginnt im Nartumer Hof mit einem Vortrag über Leben und Werk Walter Kempowskis. Im Anschluss an die Lesung bleibt viel Zeit für eine Besichtigung von Haus Kreienhoop.

 

Weitere Informationen über den detaillierten Ablauf des Literaturnachmittags und Anmeldung >

05.08.2015

Literaturnachmittag

14.30 Uhr

Der Nachmittag beginnt im Nartumer Hof mit einem Vortrag über Leben und Werk Walter Kempowskis. Im Anschluss an die Lesung bleibt viel Zeit für eine Besichtigung von Haus Kreienhoop.

 

Weitere Informationen über den detaillierten Ablauf des Literaturnachmittags und Anmeldung >

02.09.2015

Literaturnachmittag

14.30 Uhr

Der Nachmittag beginnt im Nartumer Hof mit einem Vortrag über Leben und Werk Walter Kempowskis. Im Anschluss an die Lesung bleibt viel Zeit für eine Besichtigung von Haus Kreienhoop.

 

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06.09.2015

Musikabend

17.00 Uhr

Das Programm wird noch bekannt gegeben.

 

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22.09.2015

Lesung und Gespräch

19.30 Uhr

Ein Buch, ein Autor, ein Erlebnis

Klaus Modick: Konzert ohne Dichter

 

Die Chronique scandaleuse Worpswedes: Rilke und Vogeler, ihr Werk und die Frauen – und ein epochales Gemälde
In seinem neuen Roman erzählt Klaus Modick die Entstehungsgeschichte des berühmtesten Worpsweder Gemäldes, von einer schwierigen Künstlerfreundschaft – und von der Liebe. Heinrich Vogeler ist auf der Höhe seines Erfolgs. Im Juni 1905 wird ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen – für sein Gesamtwerk, besonders aber für das nach fünfjähriger Arbeit fertiggestellte Bild „Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff“. Während es in der Öffentlichkeit als Meisterwerk gefeiert wird, ist es für Vogeler das Resultat eines dreifachen Scheiterns: In seiner Ehe kriselt es, sein künstlerisches Selbstbewusstsein wankt, und eine fragile Freundschaft zerbricht. Rainer Maria Rilke, der literarische Stern am Himmel der Worpsweder Künstlerkolonie, und sein „Seelenverwandter“ Vogeler haben sich entfremdet – und das Bild bringt das zum Ausdruck: Rilkes Platz zwischen den Frauen, die er liebt, bleibt demonstrativ leer. Was die beiden zueinander führte und später trennte, welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld und die Politik, davon erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise: Auf der Reise zur Preisverleihung erinnert Vogeler sich an die Gründung der Künstlerkolonie, die Magie der ersten Begegnung mit Rilke in Florenz, die Euphorie des gemeinsamen Aufbruchs – und an Paula Modersohn-Becker und Clara Rilke-Westhoff, die Frauen, denen Rilke in einer skandalösen Dreiecksbeziehung verbunden war. Ein großartiger Künstlerroman, einfühlsam, kenntnisreich, atmosphärisch und klug. (KiWi)

 

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Nordwestradio

Beginn: 20.00 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr

Eintritt 10,00 Euro

 

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25.10.2015

Lesung und Musik

19.30 Uhr

An die Musik. Ein autobiographischer Essay

Frido Mann, geboren 1940 in Monterey/Kalifornien, arbeitete nach dem Studium der Musik, der Katholischen Theologie und der Psychologie viele Jahre als klinischer Psychologe in Münster, Leipzig und Prag. Er lebt heute als freier Schriftsteller in München. Zuletzt sind von ihm erschienen: „Mein Nidden. Auf der Kurischen Nehrung“, „Das Versagen der Religion. Betrachtungen eines Gläubigen“ und „An die Musik. Ein autobiographischer Essay“ (erscheint im Oktober 2015).

Vesselin Paraschkevov gilt als einer der führenden Geiger. Bei Sofia in Bulgarien geboren, erhielt er seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Nach seiner Staatsprüfung, die er mit höchster Auszeichnung ablegte, studierte er in St. Petersburg bei Mischa Wayman. Es folgten Meisterkurse in Wien sowie bei Henryk Szeryng in Genf. Von 1969 bis 1973 war er Staatskünstler und Solist vom Sofiaconcert.
1973 wurde er zu den Wiener Philharmonikern als Konzertmeister berufen. Der mit zahlreichen bulgarischen und internationalen Preisen ausgezeichnete Violinist nimmt seit 1980 an der Essener Folkwang-Hochschule eine Professur wahr. Vesselin Paraschkevov spielt auf einer Violine von Josef Guarnieri aus dem Jahre 1710.

 

Beginn: 20.00 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr

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04.11.2015

Literaturnachmittag

14.30 Uhr

Der Nachmittag beginnt im Nartumer Hof mit einem Vortrag über Leben und Werk Walter Kempowskis. Im Anschluss an die Lesung bleibt viel Zeit für eine Besichtigung von Haus Kreienhoop.

 

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06.12.2015

Musikabend

17.00 Uhr

Bachabend

Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben.

 

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